Alicja Kostka | „Immaculata-Atmosphäre scheint ihr besonderes Charisma zu sein“ J. Kentenich
Unter diesen Worten haben sich die Mitglieder des Frauenbundes mit dem Geist der Keuschheit befasst. Evangelische Räte als Ausdruck der Nachfolge Christi gehören wesentlich zu unserer Spiritualität und prägen unser Streben.
Der Wert der Gottesmutter als Immaculata war unserem Gründer, Pater Josef Kentenich, besonders wichtig. Schon in jungen Jahren verfasste er ein persönliches Gebet, das ihn lebenslang begleitete: „Sei gegrüßt, Maria, um deiner Reinheit Willen bewahre rein meinen Leib und meine Seele. Öffne mir weit dein und deines Sohnes Herz“.
Der Gründungstag unserer Gemeinschaft fällt auf den 8. Dezember 1920, das Fest der Unbefleckten Empfängnis Mariens. Der Gründer selbst hat diesen Tag als den Beginn der Frauenbewegung Schönstatts gewählt und uns somit eine bleibende Referenz gegeben.
Wie hängt der Immaculatageist mit dem Geist der Keuschheit zusammen? Der erste ist viel umfassender und meint eine integrale Persönlichkeit, wie sie von Gott gedacht ist: unsere Sehnsucht und unser Ziel. Die Berufung, diesen Geist auf dem Weg der Ganzhingabe an Gott zu leben, verbindet uns mit der Gottesmutter, der beides geschenkt wurde in ihrer einmaligen Erwählung. Im Liebesbündnis mit ihr strecken wir uns nach diesen Werten aus und erbitten sie, damit wir – wie Maria – auch die Fruchtbarkeit dieser Gabe im Dienst an der Kirche und der Welt in unserem Alltag erfahren.
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